dachgiebelDie klassische Dachform ist das Satteldach. Diese dreidimensionalisierte A-Form ist relativ einfach zu bauen und lässt sich durch unterschiedliche Neigungswinkel und Traufhöhen individualisieren.

 

Das Flachdach kam lange Zeit hauptsächlich bei Büro- oder Industriegebäuden sowie Garagen zum Einsatz. Es ist vergleichsweise schwieriger abzudichten als ein spitz zulaufendes Dach. Bei Bungalows oder modernen Kubus-Häusern erlebt das Flachdach weitere Einsatzgebiete. Die schicke Dachvariante ist jedoch auf lange Sicht leider nicht ganz unproblematisch.

 

Ein Walmdach gleicht dem Satteldach, hat aber zusätzlich abgeschrägte Giebel. Je nach Art der Abschrägung unterscheidet man unterschiedliche Typen von Walmdächern.

 

Das Mansardendach fällt auf durch seine unterbrochenen, das heißt nochmals abgewinkelten Dachflächen. Die Optik ist durchaus interessant, allerdings ist die Konstruktion aufwendig und wird deshalb nicht häufig gebaut.

 

Eine angesagte Form hat das Pultdach. Dieses nur einseitig geneigte Dach wird besonders dann gebaut, wenn an ein Gebäude ein flacherer Anbau geplant ist. Eine Verlängerung des Pultdaches schafft dann einen optisch einheitlichen und baulich unkomplizierten Übergang.

 

Die Deckung des Daches – für gewöhnlich mit Ziegeln – bietet wiederum eine große Auswahl an Formen und Materialien. Das Angebot reicht von rustikal bis super-modern und deckt eine umfangreiche Farbpalette ab.

 

Ein besonders wichtiges Thema ist die Dachisolierung. Hier können sich erheblich Heizkosten einsparen lassen. Dämmmaterial wird gewöhnlich zwischen die Dachbalken eingebracht und mit Dampfbremsfolie nach innen verschlossen. Diese Art der Isolierung kann dann mit Rigipsplatten verdeckt und durch Anstrich oder Tapezieren wohnlich nachbearbeitet werden.

 

Das Dach ist wirklich der Gipfel des Hauses – und sollte, wie es ihm gebührt, mit entsprechender Sorgfalt behandelt werden.