Bei Grundstücken auf ebener Fläche reicht hier meist ein einfacher Randstein aus. Dieser wird auf einen Unterbau von beispielsweise Basaltsplit gesetzt und in einem Fundament in Trapezform anbetoniert. Höhenunterschiede von wenigen Zentimetern zum angrenzenden Grundstück lassen sich über Randsteine problemlos ausgleichen. Hecken oder Zaunelemente sorgen für einen zusätzlichen Wind- und Wetterschutz oder bewahren Haus und Bewohner vor ungewollten Einblicken.

Bei einem deutlicheren Gefälle zu den angrenzenden Flächen muss der Grundstücksrand stabiler befestigt werden. L-Steine oder Winkelrandsteine können je nach Maß Höhenunterschiede von über einem Meter stabilisieren.

Bei besonders stark abfallenden Hängen empfiehlt sich der Einsatz von Wasserbausteinen, Mauersystemen oder Palisaden. Mauern erfordern einen besonders intensiven Planungsaufwand. So muss sowohl bei Trocken- als auch verfugten Mauern das Gestein entsprechend den klimatischen Bedingungen ausgewählt werden und die Standsicherheit gewährleistet sein – gerade bei Hanglagen eine Aufgabe für Fachleute.

Eine Bepflanzung des Hangs sorgt zusätzlich für eine verbesserte Bodenstabilität und schützt vor Erdrutschen.

Bitte beachten Sie bei der Planung, dass die meisten Gemeinden das Anlegen von Grundstücksbegrenzungen – die sogenannte Einfriedung – im Bebauungsplan reguliert haben. Es gibt Vorschriften zur Höhe und Art der Grenzgestaltung. Die Bebauungsvorschriften sind rechtsverbindlich und werden in jedem Bundesland etwas anders geregelt.

Eine Absprache im Vorfeld mit den Nachbarn ist sinnvoll, da man sich gegebenenfalls Baukosten teilen kann und nachträglichen Ärger vermeidet.