Nach der Erstellung des Rohbaus, dem Errichten das Dachstuhls und dem anschließenden Abdichten kommen wir also zur Kür: die Dacheindeckung. Eine Vorstellung von deren Art sollten Sie sich bereits im Vorfeld gemacht haben, da gegebenenfalls spezielle Vorarbeiten für besondere Materialien nötig werden könnten. Auch der Budgetrahmen sollte festgelegt sein, denn die Preisspannen sind je nach Ausführung enorm.

 

Immer häufiger sieht man – gerade bei modernen Häusern – Dacheindeckungen aus Aluminium, Kupfer, Zink oder auch Kunststoff. Hier handelt es sich nicht um die klassischen Ziegel, sondern meist um größere Bleche, die gut verarbeitet und verbunden werden können. So lassen sich auch ungewöhnliche Dachformen gut verkleiden. Der Aufwand für Wartung und Instandhaltung ist in der Regel relativ gering. Dafür sind die Anschaffungskosten vergleichsweise hoch.

Dachplatten aus Kunststoff bieten sogar die Möglichkeit, transparente Elemente in eine Fläche einzufügen.

 

Die klassischen Materialien zur Dacheindeckung sind Tonziegel, Schieferschindeln und Reet. Doch obwohl die klassischen alten Eifelhäuser traditionell häufig mit Reetdächern gedeckt waren, sieht man die baulichen Kunstwerke aus Schilf oder Stroh heute nur noch sehr selten in dieser Gegend.

Schiefer ist ebenfalls ein Dachmaterial mit langer Tradition. Der wunderschönen und natürlich edlen Optik sowie den hervorragenden Materialeigenschaften stehen jedoch in der Regel recht hohe Anschaffungs- und Baukosten gegenüber.

Der Tonziegel ist nach wie vor das gebräuchlichste Material für die Dacheindeckung. Es gibt ihn in einer wirklichen Fülle an Farben und Formen. Tonziegel können unterschiedlichste Baustile bedienen und bestechen durch Langlebigkeit und Budgetfreundlichkeit. Grundvoraussetzung ist allerdings eine Dachneigung.

 

Bei den heute beliebten Flachdächern der Kubusbauten wird häufig Bitumen oder Kies verwendet, um das Haus nach oben abzudichten. Auch spezielle Folien können flächig ausgelegt werden.

 

Ein Dach – viele Möglichkeiten. Sprechen Sie unsere Fachleute an, damit der Himmel Ihnen nicht auf den Kopf fällt.