Eine gut gedämmte Hausfassade senkt die Betriebskosten des Hauses durch geringeren Energiebedarf und möglicherweise sogar durch das Angebot staatlicher Förderung.

 

Der Außenputz sollte das Mauerwerk verlässlich vor Regen, Kälte und Wind schützen. Bei Neubauten wird in der Regel zunächst ein härterer Unterputz auf das Mauerwerk oder die Dämmplatten aufgebracht. Dieser kann ein- oder mehrlagig sein. Mit mehreren Schichten werden höhere Dämmwerte erreicht. Gegebenenfalls können auch größere Unregelmäßigkeiten am Mauerwerk ausgeglichen werden. Der Untergrund muss außerdem tragfähig, saugfähig und frei von Staub, Schalöl oder sonstigen Trennmitteln sein. Sehr stark saugende Untergründe, beispielsweise aus Porenbeton, müssen mit einer Grundierung vorbehandelt werden. Bei anderen Mauersteinen reicht es oft, die Putzfläche vorzunässen, um eine zu schnelle Austrocknung des Putzes zu verhindern.

 

Soll neuer Putz auf eine alte Putzfläche aufgetragen werden, muss der alte Untergrund zunächst auf seine Beschaffenheit hin überprüft werden. Die Haftung von Unterputz, Putz und gegebenenfalls Farbe muss dauerhaft gewährleistet sein. Ansonsten müssen lockere Stellen abgetragen und mit Mörtel aufgefüllt werden.

 

Als Oberputz verwendet man mineralische Edelputze, die mit Wasser angerührt werden, oder sogenannte pastöse Oberputze, die gebrauchsfertig in Eimern angeboten werden. Bei Dekorputzen ist neben der Kornstärke (1 bis 3 mm) vor allem die Kornbeschaffenheit für die Oberflächenstruktur des Putzes verantwortlich. So ist ein natürlich gebrochenes, also rundes Korn beim abschließenden Verreiben des Putzes in der Lage, innerhalb der Putzschicht zu rollen und auf diese Weise wurmförmige Rillen zu bilden. Ein künstlich gebrochenes, also gekantetes Korn rollt nicht, sondern es wird beim Verreiben eher geschoben. Auf diese Weise entsteht ein Kratzputz beziehungsweise ein Scheibenputz.

 

Sanierputze für die Instandsetzung von feuchtem und versalzenem Mauerwerk oder Silikon- und Silikatputze können mit dem Schlauch direkt vom Silo bzw. Lkw auf die Wand gespritzt werden.

Egal für welches Produkt Sie sich entscheiden, Sie sollten immer darauf achten, dass die Putze nicht bei Temperaturen unter +5 °C aufgetragen werden. Außerdem müssen sie vor zu rascher Austrocknung, das heißt vor direkter Sonneneinstrahlung und Wind sowie vor ungünstigen Witterungseinflüssen wie Schlagregen oder Frost mit einer Plane geschützt werden.

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