Wenn Sie Bagger, Rüttel- oder Steinschneidemaschinen einsetzen werden, so sind diese in vielen Fällen bereits zu Beginn des Frühjahrs bis in den Herbst hinein ausgebucht.

Bei der Materialauswahl, zum Beispiel von Pflastersteinen oder Terrassenplatten, ist das Angebot so groß, dass eine gründliche Recherche sinnvoll ist. Auch kommen regelmäßig neue Verbundmaterialien oder Oberflächenbehandlungen auf den Markt, deren Begutachtung sich durchaus lohnen kann.

Normalerweise wird bereits mit dem Einreichen des Bauantrags eine grobe Abmessung der Außenanlage beim Bauamt vorgestellt. Diese ist für die spätere Umsetzung weitgehend verbindlich. Schon zu diesem Zeitpunkt empfiehlt sich eine gründliche Planung, da die durchdachte Abstimmung von Grundstück, Haus und Außenanlage erheblich zur Wohnqualität beitragen wird.

So ist zum Beispiel die Kalkulation der groben Gartenarbeiten bereits zu Beginn sehr wichtig. Zufahrtswege, Gehwege und Zaun oder Terrassen sollten früh geplant werden, damit schwere Baugeräte noch eingesetzt werden können, bevor das Haus den Weg versperrt. Auch die Qualität des Bodens kann darüber entscheiden, ob Erde abgetragen und neu aufgefüllt werden muss. Eine frühzeitige Abklärung kann Kosten und Aufwand eingrenzen.

Die Planung eines Carports oder einer Garage mit dazugehöriger Auffahrt sollte ebenfalls bereits Bestandteil des Bauantrags sein. Die Größe der Auffahrt lässt sich häufig durch die Positionierung des Hauses auf dem Grundstück variieren. Wünschen Sie eine großzügige Außenanlage vor dem Haus, so verkleinert sich in der Regel der Gartenanteil des Grundstücks und die Materialkosten für Pflastersteine können wegen der erhöhten Quadratmeterzahl steigen.

Auch die Planung der Terrasse ist ein besonders wichtiger Teil der Anlage des Außenbereichs am Haus. Für Hausbesitzer stellt die Terrasse meist einen verlängerten und viel genutzten Teil des Wohnraums dar. Größe und Begrenzung der Terrasse, der gelungene Übergang in den Garten und zur Hausfassade sowie eine mögliche Überdachung sind zentrale Punkte der Planung. Eine spätere Auf- oder Umrüstung ist meist mit einem erheblichen Mehraufwand verbunden.

Die Auswahl an Material, Form und Farbe für den passenden Terrassenbelag ist riesig. Ob Holz, Beton, Naturstein oder Verbundmaterialien wie WPC – der Kreativität des Bauherrn sind so gut wie keine Grenzen gesetzt. Wichtig sind vor allem die solide Aufbereitung und Verarbeitung des Untergrundes und die optische Abstimmung mit dem Stil des Hauses.

Auch die Planung des bepflanzten Gartenbereichs reicht von der einfachen Begrünung über die Baumpflanzung bis hin zur Platzierung von Sicht- oder Schallschutzelementen und gegebenenfalls der unterirdischen Anlage einer Zisterne oder eines rohrgeleiteten Bewässerungssystems.

Die Fachberater des Baustoffhandels Hans Schug GmbH in Schuld unterstützen Sie bedarfsgerecht sowohl bei der Auswahl und Mengenberechnung des Materials für den Bau Ihrer Außenanlage als auch bei der Suche nach Handwerkern und Baumaschinen.