Dabei bietet der Carport gemäß seiner wenig genutzten deutschen Übersetzung einen „offenen Stellplatz“, der ideal klimatisiert ist, sich leicht montieren lässt und die äußere Erscheinung des Hauses weniger beeinflusst als eine Garage.

Carports gibt es mit zwei, drei oder vier offenen Seiten. Die permanente Belüftung lässt Feuchtigkeit auf eingestellten Geräten oder Fahrzeugen schnell trocknen. Auch können Großgeräte besser als in einer Garage untergebracht werden, da durch die fehlende seitliche Begrenzung Teile unter der Überdachung hervorragen können, ohne dass das gesamte Objekt Wind und Wetter ausgesetzt ist.

 

Die meisten Carports werden aus Einzelteilen, gegebenenfalls Bausätzen, aus Holz zusammengestellt. Meist wird ein kesseldruckimprägniertes Holz verwendet, das dann nicht einmal mehr unbedingt schutzlackiert werden muss.

Seltener wird Aluminium als Baustoff für Carports verwendet. Das Material hat den Vorteil, dass es sehr leicht ist und kaum Pflege benötigt. In Konstruktionen aus Aluminium können auch gut Bauteile aus leichtem Plexiglas eingearbeitet werden, was nach der Fertigstellung besonders modern und licht aussieht.

 

Der Bau eines Carports ist prinzipiell genehmigungspflichtig, da er als feste bauliche Veränderung am Haus bewertet wird. Ein Carport, der ohne entsprechende Genehmigung gebaut wird, kann zum Problem werden, zum Beispiel wenn sich Nachbarn beschweren oder das Bauamt anderweitig auf das Vorhaben aufmerksam wird. Liegt dann bei der Überprüfung keine Genehmigung vor, muss der Carport im schlimmsten Fall wieder abgebaut werden. Viele Gemeinden greifen hier streng durch.

Ein Tipp: Informieren Sie sich bei der zuständigen Baubehörde, welche Auflagen zu erfüllen sind, bevor Sie das Baumaterial für Ihren Carport kaufen.

 

In unserer Baustoffhandlung in Schuld steht Ihnen ein Musterpark mit Baubeispielen zur Verfügung. Ein entsprechendes Mitnahme- und Zubehörsortiment finden Sie unserem Baumarkt in Adenau.