Eine solide Hausisolierung ist natürlich die Grundvoraussetzung für das Einsparen von Heizkosten. Moderne Neubauten sind in der Regel quasi luftdicht gebaut. Ältere Häuser müssen – je nach Beschaffenheit und Qualität der Bausubstanz – entsprechend nachgerüstet werden. Zur Außendämmung werden heute meist moderne Wärmedämm-Verbundsysteme in Form von Kunststoffplatten auf die äußere Fassade gesetzt und anschließend neu verputzt.

Wo sich eine Außendämmung verbietet oder schlicht zu aufwendig wäre, kann auch mit Maßnahmen zur Innenraumdämmung viel erreicht werden. Die Überprüfung und gegebenenfalls Erneuerung der Fenster verhindert gerade in alten Häusern einen Großteil des Wärmeverlustes.

Werden die Innenwände neu verputzt, lässt sich ein weiterer spürbarer Anteil an Wärmedämmung erreichen.

Wichtig beim Heizkostensparen ist auch die richtige Temperaturregelung der Wohnräume. Badezimmer, Wohnzimmer und Kinderzimmer vertragen in der kalten Jahreszeit eine wohlige Wärme von 22 oder auch 22,5° Celsius. Schlafzimmer müssen hingegen nicht höher als 16 bis 17° geheizt werden. Das ist eine gesunde Schlaftemperatur. Ist der Raum kühler, wird gegebenenfalls Wärme aus den anderen Räumen abgezogen und ein späteres Aufheizen kostet unnötige zusätzliche Energie. In separaten Küchen reicht eine Raumtemperatur von etwa 20° Celsius. Stark überheizte Wohnräume begünstigen Atemwegserkrankungen genauso sehr wie unterkühlte.

Das Anbringen eines Heizungsthermostate an jedem Heizkörper hilft bei der präzisen Einstellung der Raumtemperatur und kann gleichzeitig auf tatsächliche Anwesenheitszeiten eingestellt werden.

Die Heizung sollte zum Beginn der Heizperiode entlüftet werden. Denn ist Luft im Heizkörper, wird das Wasser nicht richtig durchgepumpt und die Radiatoren werden nicht so warm wie erwartet.

Außerdem sollten die Heizkörper nicht zugestellt sein. Möbel stehen besser mit einem Abstand von mindestens einem Meter, so dass die warme Luft auch in den Raum zirkulieren kann.

Ein weiteres wichtiges Thema beim Einsparen von Heizkosten ist das richtige Lüften. Statt die Fenster dauerhaft in Kippstellung zu halten, sollte man drei- bis viermal am Tag stoßlüften. Einander gegenüberliegende Fenster werden für circa zehn Minuten ganz geöffnet – so entsteht ein Sog, der die verbrauchte Luft schnell austauscht. Werden Räume über längere Zeit nur durch einen Spalt gelüftet, kann sich an der Hausinnenwand Kondenswasser bilden, das wiederum zu Schimmelablagerungen führen kann.

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