Seit Ende August hat die Glühbirne ausgedient. Sie entspricht nicht mehr den EU-Standards und darf somit auch nicht mehr angeboten werden, ausgenommen sind Lagerbestände. Das Aus für die kleinen stromfressenden Birnen macht den Weg frei für Energiesparlampen und LEDs. Diese verbrauchen einen Bruchteil der Energie und tragen so zum Schutz der Umwelt bei. Doch Vorsicht: Die Energiesparlampe kommt momentan noch nicht ohne das Schwermetall Quecksilber aus. Es ist zwar nur in geringen Mengen zugelassen, aber bei Bruch der Lampe sollte der Raum gelüftet und für mindestens 15 Minuten verlassen werden. Danach ist die Kon-zentration es giftigen Quecksilberdampfes un-bedenklich und erst dann sollten die Scherben mit Handschuhen aufgesammelt und in einem luftdichten Behälter, z. B. einem Schraubglas, verpackt und im Sondermüll entsorgt werden.

Energiesparlampen sollten mit äußerster Vor-sicht behandelt werden, und auch eine defekte Lampe darf nicht im Hausmüll landen, sondern muss im Sondermüll entsorgt werden. Hoch-wertige Energiesparlampen haben bereits einen Kunststoff- und Silikonüberzug, der die Glas-röhre schützt, sodass bei Bruch meist kein Quecksilber austritt. Die LED-Lampe dagegen kommt ohne den Zu-satz von Schwermetallen aus, ist somit wesent-lich umweltschonender und birgt auch kein Risiko für die Gesundheit. Dieses Leuchtmittel weist eine lange Lebensdauer auf, kann bereits bei niedriger Spannung betrieben werden und ist auch bei Erschütterungen im Betrieb be-ständig. Ihr Nachteil: Sie ist in der Anschaffung wesentlich teurer als die Energiesparlampe und amortisiert sich erst nach einigen Jahren.

FAZIT:
Die neuen Leuchtmittel helfen die Stromkosten zu senken, sind umweltschonen-der und weisen eine längere Lebensdauer auf, sind aber in der Anschaffung teurer. Falls Sie Fragen zur Leuchtleistung von Energie-sparlampe oder LED haben, freuen sich unsere Mitarbeiter, Ihnen weiterzuhelfen. Auch neh-men wir gerne Ihre alten Energiesparlampen entgegen und sorgen für die umweltschonende Entsorgung im Sondermüll. p