Nach dem Winter sind die Wurzeln noch vergleichsweise schwach, so dass sich das lästige Grün noch leicht mit einem Fugenkratzer, einem festen Besen oder einem Hochdruckreiniger beseitigen lässt.


Sind die Fugen einmal frei, ist es empfehlenswert, sie mit frischem Split einzukehren. So beugen Sie der Neubildung von Moos und Unkraut vor. Vorher können die Fugen auch mit einer milden, schwach konzentrierten Lösung von Wasser und handelsüblichem Essigreiniger ausgebürstet werden. Für die Beseitigung von starken Befällen gibt es chemische Grünbelag-Entferner, die aber bei nicht sachgemäßer Handhabung ein Risiko für Nutzer und Natur darstellen können.


Natursteinplatten können nach der Reinigung mit einer Imprägnierung versehen werden, die neuen Schmutz für einige Zeit von der Oberfläche abgleiten lässt.
Holzterrassen sollten nur mit eigens dafür entwickelten Produkten bearbeitet werden. Der Einsatz von Haushaltsreinigern kann hier leicht zu Schäden führen. Je nach Holzsorte unterscheiden sich die Reinigungs- und Pflegehinweise. Lassen Sie sich hier möglichst vom Fachmann beraten.


Auch die Gartenmöbel können vor dem Aufstellen etwas Pflege gebrauchen. Holzmöbel können gegebenenfalls geölt werden, Möbel aus Metall sollten auf Roststellen untersucht werden, um diese dann behandeln zu können. An den Terrassenstühlen können Sie jetzt neue Plastikstopper anbringen. Das sorgt für geräuscharmes Rücken und schont Boden und Möbel gleichermaßen.


Wenn alles sauber ist und an seinem Platz steht, können auch schon die ersten Frühblüher zum Einsatz kommen und für echtes Frühlingsgefühl sorgen. Jetzt fehlt nur noch reichlich Sonne.