Heizen Sie alle Wohnräume, auch Abstell- und Kellerräume, damit die Leitungen nicht einfrieren. Schalten Sie keinen Heizungsregler ganz aus, sondern heizen Sie wenig genutzte Zimmer lieber auf sehr kleiner Stufe. Denn die Heizungspumpen müssen ständig laufen, damit das Heizungswasser zirkulieren kann. Die Einstellung des Thermostatventils auf das Eiskristall-Symbol verhindert lediglich das Einfrieren des Heizkörpers, nicht jedoch das Einfrieren der Wasserleitungen.

Wenn Sie Abwesenheiten von mehreren Tagen planen, überprüfen Sie vorher die volle Funktionstüchtigkeit der Heizanlage. Am besten beauftragen Sie zusätzlich eine Vertrauensperson, während Ihrer Abwesenheit alle zwei bis drei Tage die Funktion der Heizung zu kontrollieren.

Stellen Sie alle wasserführenden Leitungen in nicht beheizten Gebäuden oder Gebäudeteilen (auch Dachböden, Speicher etc.) und im Außenbereich ab. Entleeren Sie vorher die Rohre und Heizkörper und lassen Sie das Entleerungsventil geöffnet. Besonders Außenwasserhähne sollten zu Frostzeiten kein Wasser führen.

Eine regelmäßige, das heißt jährliche Wartung und Instandhaltung der Heizung und der Leitungen ist außerdem sinnvoll, um Schäden langfristig vorzubeugen. Achten Sie bei Montage-, Reinigungs- und/oder Reparaturarbeiten an Leitungsinstallationen auf die fachliche Qualifikation der Monteure. Je detaillierter Ihre Kenntnis über das Leitungssystem im Gebäude ist, umso besser können Fachfirmen eingewiesen werden.

Die Experten des Bau-und Gartenfachmarktes Schug in Adenau helfen Ihnen gerne bei der Produktauswahl zur Sicherung oder Entfrostung von Leitungen oder vermitteln Fachunternehmen in Ihrer Nähe.

Hausbesitzer sollten während der Frostperiode immer wieder Kontrollgänge ums Haus machen und dabei auch Schneeverwehungen an Hausecken und Terrassen- sowie Balkontüren beseitigen. Beginnt es nämlich zu tauen, läuft das Tauwasser oft durch die Türen ins Haus oder durchfeuchtet das Mauerwerk. Kellerfenster sollten bei Schnee grundsätzlich lieber geschlossen bleiben.

Der Gehweg vor dem Haus sowie der Zuweg zum Haus bis zur Haustür müssen enteist und weitgehend schneefrei sein. Eine Schneeschaufel und Streumaterial sollten rechtzeitig bereitstehen. Umweltfreundliche Alternativen zum Streusalz sind übrigens Sand und Asche.

Wenn nach Eisregen und Dauerfrost Eiszapfen von Dächern und Regenrinnen hängen, ist Vorsicht geboten. Was schön anzusehen ist, kann schnell gefährlich werden. Trifft ein herunterfallender Zapfen einen Passanten, können ernsthafte Verletzungen entstehen. Außerdem muss der Eigentümer für den Schaden haften.

Mit einigen Vorsichtsmaßnahmen sollte der Winterzauber seinen Glanz auch rund um´s Haus behalten können.