kraeuterspiraleFrische und große Kräuterauswahl für die Küche

Der Bau einer Kräuterspirale erfordert kaum handwerkliches Geschick und ist leicht im eigenen Garten umzusetzen. Das Schöne an einer Kräuterspirale: Sie haben immer eine frische und große Kräuterauswahl zur Hand. Die Bauanleitung für unsere Kräuterspirale und die passende Einkaufsliste finden Sie im Internet unter www.schug-bauen-wohnen.de.
Auf einige wichtige Aufbaumerkmale der Kräuterspirale sollten Sie aber unbedingt achten: Damit man den verschiedenen Standortansprüchen der unterschiedlichen Kräuter gerecht wird, ist die Spirale in einzelne Zonen aufgeteilt, die mit unterschiedlichen Erdgemischen befüllt werden. Sie können sich aber auch für die schnelle Variante der Kräuterspirale entscheiden und eine fertige Spirale aus Gabionen im Garten aufstellen.
Damit Wärme, Sonne, Schatten und Feuchtigkeit optimal verteilt werden, sollten Sie sich unbedingt an das folgende Bauprinzip halten: Am Anfang der Spirale wird ein kleiner wassergefüllter Teich angelegt, der nach Süden ausgerichtet ist. Das kann eine fertige Teichschale, ein ausgedienter großer Topf, ein Mörteleimer oder aber ein selbst angelegter kleiner Wasserbereich sein. Der Teich bildet die erste Zone der Kräuterspirale, die so genannte Wasserzone. Sie beherbergt Wasserkräuter wie zum Beispiel Brunnenkresse und Wasserminze. Die Wasserzone übernimmt die Aufgabe, Feuchtigkeit durch Verdunsten abzugeben sowie Wärme zu speichern und an die dahinterliegenden Zonen und Steinwände abzugeben.

Angeschlossen an die Wasserzone folgt die Feuchtzone. In dieser Zone sollte die Erde besonders humusreich und feucht sein. Die eingefüllte Erde wird zuvor mit verrottetem Kompost angereichert. In der Feuchtzone fühlen sich zum Beispiel Petersilie und Schnittlauch besonders wohl. Danach geht die Spirale in die sogenannte Normalzone über. Die Normalzone bietet Platz für Kräuter, die es eher halbschattig und trocken mögen. Pimpinelle und Zitronenmelisse wachsen hier besonders gut. Das Erdgemisch besteht aus Gartenerde und humoser Erde, leicht mit Sand durchsetzt. Das Ende der Spirale bildet die Mittelmeerzone. Wie der Name schon verrät, wachsen hier wärmeliebende Kräuter wie Thymian, Rosmarin, Salbei und Bohnenkraut. Diese mögen einen mageren, trockenen und durchlässigen Boden. Die Erde sollte hier mit Kalk oder Kalksplit durchsetzt werden und ordentlich mit Sand durchmischt sein.

Wenn Sie dieses Bauprinzip befolgen, wird Ihre Kräuterspirale es Ihnen mit üppigem Kräuterwuchs danken.