Das Spiel mit verschiedenen Höhen in der Außenanlage – sei es nun notwendig oder gewollt – ist eine optisch reizvolle Auflockerung des Gesamtbildes eines Grundstücks.

Je nach Stil des Hauses kann man rustikale Natursteinmauern errichten, geradlinige Betonmauern bauen oder moderne Gabionen aufstellen. Sogar fertige Stecksysteme aus Holz, Metallen oder Kunststoff sind mittlerweile verfügbar. Diese sind jedoch nicht unbedingt dafür geeignet, große Mengen an Erdreich zu befestigen, sondern dienen ausschließlich als Hochbeet mit überschaubarem Ausmaß.

Benötigt man eine besonders stabile Befestigung, eignen sich große Wasserbausteine, die allerdings eher einen Hang als eine vertikale Mauer bilden. Palisaden oder L-Steine sind in ihrer Aufstellung arbeitsaufwendig, dann aber auch sehr leistungsstark. Das Erscheinungsbild ist jedoch recht nüchtern.

Um das Hochbeet auf natürlichem Untergrund zu bepflanzen, benötigen Sie ein Schichtsystem aus engmaschigem Draht, groben Grünabfällen, Kompost und hochwertiger Pflanzenerde. So können die Pflanzen aus reichlich Nährstoffen Kraft und Vitalität ziehen, sind gegen Schädlinge geschützt und doch in einem relativ naturnahen Milieu.

Der Frühling ist die ideale Jahreszeit, um Hochbeete, Mauern und Hangbefestigungen anzulegen, denn das Erdreich ist schon leicht aufgewärmt, feucht verbundene Konstruktionen trocknen schnell, und es bleibt noch genug Zeit bis zum heißen und trockenen Sommer, um die Anlage zu bepflanzen.

Also, ran an die Schippe und ab ins Beet. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf.