Vor der Bepflanzung ist es wichtig, Töpfe oder Kästen von Schmutz zu befreien. Am besten geht das mit einem Handfeger oder einem feuchten Lappen. Für hartnäckige Kalkablagerungen kann man bei unglasierter Keramik auch eine Drahtbürste zu Hilfe nehmen oder den ganzen Topf in ein Wasserbad stellen, das mit Zitronensäure oder Essig versetzt ist. Ein sauberes Pflanzgefäß setzt viel weniger Schimmel oder andere Pilze an, die die Pflanze später schädigen könnten.

 

Nach der Reinigung sollte der Topf mit einer Drainageschicht aus Blähbeton befüllt werden, so dass beim Gießen kein Wasser in der Erde stehen bleibt. Ein über den Ton gelegtes Trennvlies verhindert das Durchsickern der Erde. Stauwasser im unteren Bereich des Topfes kann durch die speichernden Eigenschaften von zum Beispiel Ton an heißeren Tagen nach und nach in die Pflanzerde abgegeben werden. In die Blumenerde selbst sollte etwas Langzeitdünger eingearbeitet sein. Der sorgt für eine kraftvolle Blüte der Pflanze.

 

Wenn der Wurzelballen des Pflanzsetzlings stark am Plastikgefäß angewachsen oder in sich verfilzt ist, hilft leichtes Auseinanderziehen der Wurzeln, so dass die Pflanze sich nach dem Setzen besser entfalten kann. Der Topf sollte nur bis etwa zwei Zentimeter unterhalb des Randes mit Erde befüllt werden, so dass das Gießwasser nicht überläuft.

 

Auch beim Gießen gilt es, einige Tipps zu beachten. Anders als im Garten verfügen Topfpflanzen nur über wenig Wasservorrat. Somit ist es besonders während der Wachstumszeit im Sommer wichtig, sie regelmäßig, aber auch richtig zu gießen. Pflanzen auf dem Balkon sollten morgens und abends gewässert werden. In diesen Zeiten können sie das Gießwasser am besten aufnehmen, während es in der Mittagssonne verdunsten würde. Günstig ist weiches, also kalkarmes Regenwasser, das auf die Erde und nicht über die Blätter gegossen wird.

Besonders bequem ist die Nutzung eines automatischen Bewässerungssystems, das Wasser in kleinen Mengen in die Erde abgibt. Dies ist zum Beispiel in Pflanzkästen mit doppeltem Boden integriert, die in dem so geschaffenen Zwischenraum einen Speichertank entstehen lassen, der das Wasser nach und nach zur Verfügung stellen kann.

 

Letztlich gibt es verschiedenste Pflanzen, die für die Haltung in Pflanzgefäßen geeignet sind. Besonders beliebt sind Gartenkräuter, aber auch hängende Pflanzen, die über den Gefäßrand hinweg ihre Blütenkraft entfalten.

 

Ein umfangreiches Angebot samt kompetenter Beratung finden Sie in unserem Gartencenter in Adenau. Wir wünschen Ihnen ein schönes Frühjahr und den grünen Daumen.