Hierbei können Sie Kosten und Aufwand relativ gering halten. Denn Gartenbewässerung mit Trinkwasser aus der Leitung ist nicht nur kostspielig, sondern auch und vor allem eine Vergeudung wertvoller Ressourcen.

Warum nicht den Regen nutzen? Der ist gegebenenfalls reichlich vorhanden und quasi umsonst verfügbar. Alles was Sie brauchen, ist ein sinnvolles Auffang- und Speicherverfahren, und davon gibt es reichlich.

 

Am bekanntesten ist hier sicherlich die gute alte Regentonne. Und die hat heute weit mehr zu bieten als die graue Plastikdose in Übergröße, die wir von früher kennen. Regentonnen gibt es heute passend zu jeder Stilrichtung der Gartengestaltung, zum Beispiel in Amphorenform für mediterranes Ambiente oder auch supermodern im metallisch-reduzierten Look mit Ventilen auf Gießkannenhöhe. Spezielle Tauchpumpen machen es möglich, auch Gartenschläuche an die Regentonne anzuschließen und ausreichend Druck für den Wasserfluss zu erzeugen.

 

Noch einfacher macht man es sich mit der Installation einer Zisterne, die unsichtbar unter der Terrasse oder dem Rasen verschwindet und mithilfe einer Pumpe gespeichertes Wasser entweder aus dem Hahn zur Verfügung stellt oder gleich mit einem Bewässerungssystem durch Rohrleitungen im Garten verteilt. Zisternen haben ein Fassungsvermögen von bis zu 6000 Litern.

 

Unter bestimmten Voraussetzungen kann Regenwasser auch für den Gebrauch im Haushalt aufbereitet werden. Hier gelten die Bestimmungen nach DIN 1989-1, die sicherstellen, dass keine direkte Verbindung zwischen Trink- und Regenwasserkreislauf besteht und ein spezielles Rohr- und Filtersystem mit Pumpe verwendet wird. Durch die Bestückung von Waschmaschine und Toilettenspülung lassen sich circa 50 Prozent des Trinkwasserverbrauchs eines Haushalts einsparen.

 

Die Regenwassernutzung ist umweltfreundlich und durchaus wirtschaftlich. Sie lässt sich im Normalfall auch bei Bestandsimmobilien gut nachrüsten.

 

Wir informieren und beraten Sie gerne über individuelle Einsatzmöglichkeiten.