Licht, das Ihnen quasi einen kompletten Wintertag erhellt, sollte eine Lichtart haben, die dem natürlichen Tageslicht zumindest ähnlich ist. Diese sogenannte Lichttemperatur wird in der Regel auf Leuchtmittelverpackungen in der Einheit Kelvin (K) angegeben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier einige typische Kelvin-Werte:

1500 K - Kerze

2700 K - Glühlampe (60 W)

2700-2800 K - Halogenlampe (Hochvolt)

3000-3200 K - Halogenlampe (Niedervolt)

4000 K - Leuchtstofflampe (Neutralweiß)

4500-5000 K - Xenon-Lampe

5000 K - Morgensonne-/Abendsonne

5500 K - Vormittags-/Nachmittagsonne

5500-5800 K - Mittagssonne

9000-12.000 K - Blauer Himmel kurz nach Sonnenuntergang oder kurz vor Sonnenaufgang

Im Bereich von 2700 bis 3200 K nehmen wir das Licht als warmweiß, also als gediegen und wohlig wahr. Von 4000 bis 5000 K sprechen wir von einer neutralweißen Lichtfarbe, die für Arbeitsplätze sowie in Bad und Küche gut geeignet ist. Bei 5000 bis 6000 Kelvin strahlt ein kaltweißes Licht, das die Produktion des Schlafhormons Melatonin in unserem Körper nachweislich unterdrückt und so einen klaren Wachzustand unterstützt.

Eine Umrüstung auf Energiesparlampen oder noch besser LED-Lampen rechnet sich übrigens schon recht bald nach der Anschaffung.

Zum Vergleich: Eine Glühbirne mit 60 Watt Leistung kostet Sie in acht Stunden Dauerbetrieb etwa 13 Cent. Eine Energiesparlampe kostet für die gleiche Betriebszeit nur etwa fünf Cent, eine 10 Watt-LED-Lampe sogar nur zwei Cent bei durchschnittlich deutlich längerer Haltbarkeit.

Ein genaues Hinschauen lohnt sich also