natursteinNatursteine zeichnen sich, wie das Wort sagt, durch ihre Natürlichkeit, einzigartige Maserung, den Verzicht auf chemische Behandlung und ihren individuellen Charakter aus. Als Nachweis wurden die EU-Normen 12670 und 12440 entwickelt, um die Gesteinsfarbe, -herkunft und -eigenschaften für den Endverbraucher transparent zu machen. Haupteinsatzgebiete sind je nach Materialbeschaffenheit für den Privatverbraucher: Bodenbeläge, Treppenbau, Küchenarbeitsplatten und Gartenbau.

Marmor – „… in Stein gemeißelt“

Zu ca. 80 % aus Calcit bestehend, damit relativ weich, findet dieses Gestein neben der Bildhauerei seinen Einsatz vor allem im Innenbereich von Gebäuden. Dieser in vielen Farbtönen erhältliche und in jeder Hinsicht umweltverträgliche Baustoff ist universell für die Gestaltung von Treppen, Fußböden, Fensterbänken, Waschbecken und auch Wandgestaltungen phantastisch einsetzbar. Auch die Verbauung als extravagante Fassadenverkleidung ist möglich.

Granit – „Marmor, Stein und Eisen bricht, aber …“

Bestehend aus sehr harten Materialien (fast wie Diamant) wie Feldspat und Quarz, mit dem Ursprung aus geschmolzenem Magma findet dieses Gestein seinen multifunktionellen Einsatz in verschiedenen Farbtönen als Arbeitsplatte im Küchenbereich, als Bodenbelag und im Außenbereich für Wandverkleidungen und Terrassenbeläge.

Sandstein – „künstlerisch wertvoll …“

Als Sedimentgestein von Meeresablagerungen fast ausschließlich aus Quarz bestehend, ist dieser Baustoff leicht bearbeitbar, aber weniger wetterbeständig. Hauptsächliche Einsatzgebiete liegen v. a. im Garten und Landschaftsbau, in der Fertigung von Einfassungen, Platten, Mauersteinen oder der Gestaltung von Figuren. Das Farbspektrum reicht von Weiß, Grau, Beige bis zu Rot und Grün. Die Verwendung reicht von künstlerisch wertvoll gestalteten Skulpturen bis zu bedeutenden Baudenkmälern wie das Heidelberger Schloss oder das Freiburger Münster.