Und das ist gerade bei einer Terrasse wichtig. Denn die hat gegebenenfalls starke Hitze genauso wie starke Kälte, Dauerbelastung, Verschmutzungen und Stöße auszuhalten. Voraussetzung hierfür ist die Verwendung von widerstandsfähigem und frostsicherem Naturstein, wenn man sich für dieses Material entschieden hat.

 

Damit Ihre Natursteinterrasse dauerhaft attraktiv bleibt, dürfen Eis und Schnee dem Belag nichts anhaben. Bruchsteine oder Granit erfüllen diese Voraussetzungen in der Regel. Bei Schieferplatten sollten Sie sich für eine Sorte entscheiden, die den Frost sicher übersteht.

 

Die wenigsten Natursteinplatten für den Außenbereich sind maßhaltig kalibriert. Deshalb empfiehlt sich die Planung einer etwa fünf Millimeter breiten Fuge zwischen den Platten.

Die Verlegung von Bruchstein ist zwar etwas langwierig, schafft dafür aber eine einzigartige Optik bei optimaler Haltbarkeit.

 

Für die Reinigung und Pflege von Natursteinplatten kann man sich folgender Faustregel bedienen: Je grobporiger und somit poröser das Material, desto anfälliger ist die Bodenfläche für Verunreinigungen, Moos oder Pilze.

Polierter Marmor ist sicher eine der glattesten Natursteinflächen. Diesen sollten Sie jedoch lieber nicht für die Verlegung als Terrassenfliese benutzen, da bereits durch einen kleinen Regenschauer erhöhte Rutschgefahr entsteht und die Marmorplatte somit zu einer potenziellen Unfallquelle werden kann.

 

Preislich sind die Unterschiede zwischen Natursteinplatten und Feinsteinzeug oder Betonplatten nicht mehr allzu groß. Granit oder Sandstein werden je nach Format bereits in vergleichbaren Preiskategorien angeboten. Als Faustregel kann gelten: Je größer das Format der Natursteinplatte, desto höher der Preis. Das liegt vor allem an der hohen Bruchquote beim Schneiden der großen Formate.

 

Und wie sieht es mit der Haltbarkeit und Nachhaltigkeit aus? Denken Sie doch mal an das Kolosseum oder die Akropolis ...